Raum Altkönig - Samstag, von 13.00-15.00 Uhr - "Kann man Gesundheit messen? Grundlagen der vegetativen Funktionsdiagnostik"

"Kann man Gesundheit messen? Grundlagen der vegetativen Funktionsdiagnostik"

Referenten: Prof. Dr. Hartmut Schröder und Dr. Marlen Schröder

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"Kann man Gesundheit messen? Grundlagen der vegetativen Funktionsdiagnostik"

Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die natürliche Fähigkeit des Herzens, den zeitlichen Abstand von einem Herzschlag zum nächsten laufend zu verändern und sich so äußeren und inneren Gegebenheiten anzupassen. Die HRV-Messung spiegelt den Allgemeinzustand des gemessenen Individuums wider und stellt einen wichtigen Prognoseparameter der Anpassungsfähigkeit des autonomen Nervensystems auf Reize dar. Gemessen wird über 24 Stunden mittels eines kleinen Rekorders, der mit Klebeelektroden am Brustkorb befestigt wird. Die ermittelten Daten werden mit Hilfe einer spezialisierten Software ausgewertet. Durch die Kombination von grafischen Darstellungen und physiologischen Herzleistungsdaten sind Aussagen über unterschiedliche Lebensbereiche möglich: a) biologisches Alter, b) Leistungspotential, c) Stressanfälligkeit, d) körperliche und geistige Belastbarkeit, e) Regenerationsfähigkeit, f) Schlafqualität.